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Aktivitäten zur Wahrung historischen Handwerks

Angeboten werden : 

Kreativ - Treffs

Das sind Zusammenkünfte, bei denen sich Interessierte in einer Handwerks- oder Handarbeitsart selbst betätigen können (wie Ausformen, "Läppchensocken - Machen", "Buttermachen", Spinnen oder Nadelarbeit u. a.). Anleitungen gibt es von Bügerinnen und Bürgern, die die alten Techniken noch beherrschen und sie gerne an nachfolgende Generationen weitergeben.

Handarbeits - Nachmittage zwecks Läppchensocken - Herstellen

Donnerstag, 5.12.2013 15 Uhr und Dienstag, 10.12.2013 15 Uhr im Kirchgemeindehaus in Altenbergen.

Anmeldung dringend erforderlich! Wegen Absprache  der mitzubringenden Arbeitsgeräte und Materialien. Ansprechpartner : Sabine Marx, 036253 - 41232

Es liegt bereits einige Jahre zurück, als sich in Altenbergen im Kirchgemeindehaus auf Initiative  unseres Vereins eine Gruppe interessierter Frauen an mehreren Nachmittagen trafen, um das Läppchensockenmachen zu erlernen. Da bei einigen die damals begonnenen Arbeiten noch unvollendet sind und die Nachfrage nach einer Wiederholung dieser Handarbeitsnachmittage groß ist, lädt der Verein alle ein, die entweder ihre begonnen Läppchensocken fertig stellen möchten, die neu beginnen möchten oder die einfach nur aus Neugier bei den Handgriffen zuschauen möchten!      

Schauvorführungen

fanden bisher im Heimatmuseum Altenberger Schule entweder während Ausstellungen oder während Museumsfesten satt. Bisher konnten die Arbeit des Korbmachers, das "Läppchensocken - Machen", das  Ausformen von Papiermaché, das Fachwerk - Ausfachen mit Lehm und verschiedene Basteleien sowie Nadelarbeiten vorgeführt werden.

Ausstellungen

Seit der Verein die Altenberger Schule als Heimatmuseum nutzt, wurden dort Kunstausstellungen und Sonderausstellungen zu heimatgeschichtlichen Themen organisiert. Viele der Ausstellungen bezogen sich auf historisches Handwerk. Aktuelles und eine Liste der zurückliegenden Ausstellungen ist unter Ausstellungen zu finden.  

Historisches Handwerk und Handarbeit im Museum

wird dargeboten durch eine Vielzahl an Sammlerstücken und informativen Schautafeln                        (Voraussichtlich ab Ende 2014 neu eingerichtet)

Anmerkung: Wegen Umbaumaßnahmen in der Altenberger Schule ruhen die Aktivitäten im Heimatmuseum von 2013 bis 2014, der Beginn neuer Aktivitäten wird rechtzeitig bekannt gegeben. 

Zukünftig geplant :

-    Einrichten einer hochwertigen Dauerausstellung im sanierten Heimatmuseum Altenberger Schule    (2014) mit Schwerpunkt : ortstypisches historisches Handwerk 

-    Workshops für Kinder (z.b. Schulklassen)

-     Weitere Kreativ- Treffs

-     Kochkurse zu traditioneller Küche (z.B.: Thüringer Klöße auf alte Art kochen)

-     Museumsfeste auf Schulhof mit Vorführungen von historischen Handwerk

Erläuterung :

In waldreichen Gebirgsregionen brachte die Landwirtschaft alleine nie genügend Erträge, um die Bewohner zu ernähren. Es prägten sich die unterschiedlichsten, meist Holz verarbeitenden Handwerkszweige aus. In Catterfeld und Altenbergen entwickelten sich die Kasperschnitzerei, das "Holzbeinschnitzen" für die Schaukelpferde - Produktion, das Ausformen von Puppenteilen für die Puppenindustrie und später noch die Schaufensterfiguren - Produktion zu ortstypischen Erwerbsquellen. Die Korbmacherei siedelte sich vorwiegend in Schönau v. d. Walde an.   

Gewerbe, die der Versorgung der Bevölkerung dienten, kamen natürlich auch vor . Wie in jedem Ort gab es auch in Catterfeld und Altenbergen Tischler, Zimmermeister, Böttcher, Wagner, Maurer, Kleiber, Bäcker, Fleischer, Schumacher, Weber, u. v m..   

Unser Verein hat sich das Ziel gesetzt, diese alten Handwerkszweige, aber auch generell alte Handarbeitstechniken und Fingerfertigkeiten, untergegangene Bräuche, regionale Rezepturen u. a. in Erinnerung zu halten. Deshalb organisiert der Verein Schauvorführungen und Kreativ - Treffs. Besonders durch das Selbstausprobieren bei Kreativ - Treffs bekommt der heutige Mensch einen Eindruck davon, über welchen Ideenreichtum und über welches Geschick unsere Vorfahren verfügen mussten, um die Versorgung ihrer Familien zu sichern.