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Puppenkleidung

Die Puppenindustrie, die sich in der Waldregion des Kreises Gotha von Waltershausen ausgehend seit dem Beginn des 19. Jh. sehr erfolgreich entwickelte , bot eine Vielzahl an (schlecht entlohnten) Arbeitsplätzen. In den Dörfern fernab der Fabrikstandorte prägte sich die Heimarbeit aus, d. h., dass die Herstellung bei den Arbeitskräften zu Hause erfolgte und das fertige Produkt dann erst zur Weiterbearbeitung bzw. zur Vermarktung in die Fabrik geliefert wurde. Auf dieser Basis arbeiteten nicht nur Ausformer oder Schnitzer, sondern auch Näherinnen, die zu Hause in ihren Stuben an eigenen Nähmaschinen sich einen kargen Zusatzverdienst mit dem Nähen von Puppenkleidung und anderen Puppen-Zubehör verschafften. Unter geschickten und emsigen Händen entstanden - ganz nach Mode der Zeit - die aufwendigsten Kleider mit Rüschen, Bändchen und Bordüren, die ihren originalen Vorbildern in nichts nachstehen.   

Sommerkleid, handgenäht und bestückt                 Frieda Schmidt, Catterfeld, 1936